Bei Shapefield steht die nutzerzentrierte Entwicklung im Fokus unserer täglichen Arbeit. Um diese Mission weiter voranzutreiben und uns für technologische Umbrüche optimal aufzustellen, hat Natalie Thömmes eine Doppelrolle als Team Lead UX Design und Lead AI Design inne. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und einer klaren strategischen Vision verkörpert sie genau die richtige Mischung aus pragmatischem Designverständnis und Innovationsfreude.
Ihr Weg in die UX-Welt verlief erfrischend geradlinig. Schon im Informatikstudium entfachte das Fach Human Computer Interaction ihre Begeisterung für die menschzentrierte Entwicklung. Nach einem Praxis- und Diplomsemester beim Großkonzern IBM wurde ihr jedoch schnell klar, dass sie mehr Abwechslung und deutlich weniger Bürokratie im Arbeitsalltag sucht. Dieser Wunsch führte sie direkt auf die Agenturseite, wo sie fast sieben Jahre lang komplexe Industrieprojekte betreute und den fachlichen Lead übernahm, bevor sie schließlich zu Shapefield fand.
Ein hartnäckiges Missverständnis in der Branche ist die Annahme, UX-Design diene lediglich dazu, eine Bedienoberfläche aufgeräumt aussehen zu lassen. Für Natalie Thömmes geht die Disziplin viel tiefer. Ihr Kernziel ist es, das Arbeitsleben der Nutzer spürbar einfacher und zufriedenstellender zu gestalten. Dafür identifiziert sie echte, ungeschönte Bedürfnisse und übersetzt diese präzise in passgenaue Interfaces.
Besonders bei hochkomplexen B2B-Anwendungen blüht sie auf. Sich tief in neue Fachgebiete einzuarbeiten und verschachtelte Abläufe zu entschlüsseln, ist für sie der spannendste Teil des Designprozesses. Mit fundierten Research-Methoden und kontinuierlicher Kommunikation mit Stakeholdern sowie Nutzern stellt sie sicher, dass das Design von Anfang an strategisch auf Kurs bleibt. Ihr Leitgedanke dabei lautet: „UX, die funktioniert, löst ein Problem. UX, die überzeugt, schafft echten Mehrwert, bindet Nutzer langfristig und zahlt direkt auf die Marke ein.“
Als Lead AI Design behält Natalie zudem die technologische Entwicklung genau im Blick. Aktuell herrscht in der Branche viel Unsicherheit darüber, wie Künstliche Intelligenz das Berufsbild des UX-Designers langfristig verändern wird. Für Natalie ist dies jedoch kein Grund zur Sorge, sondern eine spannende Findungsphase. Sie plädiert dafür, offen zu bleiben und stets kritisch zu prüfen, welche technologischen Neuerungen echten Nutzen bringen und was lediglich ein flüchtiger Hype ist.
Mit dieser fokussierten Einstellung möchte sie bei Shapefield langfristig etwas bewegen. Ihr Ziel ist es, die UX-Prozesse kontinuierlich an neue Anforderungen anzupassen, damit wir unseren Kunden auch im KI-Zeitalter messbaren Mehrwert liefern können. Unternehmen, die UX strategisch neu bei sich etablieren möchten, rät sie zu einem pragmatischen Start: Ein Pilotprojekt mit externen Experten wirkt oft wie ein Katalysator. So lassen sich wertvolle Erfahrungen sammeln, um das Thema im Nachgang intern zu bewerben und UX als Standard für alle künftigen Projekte zu verankern.